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Scriptural Reasoning – Theorie, Perspektiven und Praxis

Serkan Ince, Alexandra Morath
Scriptural Reasoning ist eine Form interreligiöser Begegnung, bei der Vertreter:innen der abrahamitischen Religionen gemeinsam ihre heiligen Schriften lesen und diskutieren. Der Beitrag stellt Grundlagen, Ablauf und Regeln des klassischen Scriptural Reasoning vor und beleuchtet seine koranischen und biblischen Grundlagen. Darüber hinaus wird „Scriptural Reasoning mit Dialogimpuls“ als weiterentwickelte Form präsentiert, die durch zusätzliche Reflexionsphasen die Beziehungsebene stärkt und über den abrahamitischen Rahmen hinaus öffnet. Der Fokus liegt auf der Begegnung religiöser/spiritueller/weltanschaulicher Individuen. Die Rolle der Moderation und die Regeln der Kommunikation stehen hier besonders im Vordergrund.
Veröffentlicht im Oktober 2026
Zuletzt aktualisiert im Februar 2023
DOI: in Bearbeitung
Zitierlink: https://handbuch-cid.de/scriptural-reasoning-theorie-perspektiven-und-praxis/

Was ist Scriptural Reasoning – eine Einführung

Scriptural Reasoning ist eine Form der interreligiösen Begegnung, bei der Vertreter:innen der abrahamitischen Religionen gemeinsam ihre heiligen Schriften lesen und diskutieren. Diese aus dem innerjüdischen Textual Reasoning hervorgegangene Praxis wurde von David Ford als weisheitssuchendes Engagement mit den Schriften charakterisiert (vgl. Ford, 2006, 345). Es geht weder um doktrinären Konsens noch um Minimierung von Unterschieden, vielmehr um eine Rationalitätsform, die kognitive Reflexion mit ethischer Sensibilität verbindet und sich als praktische Urteilskraft bewährt (vgl. Kepnes, 2006, 373). Das Konzept der textuellen Proximität beschreibt einen Modus, in dem die Teilnehmenden einander durch die geteilte Praxis des gemeinsamen Lesens begegnen, ohne in Gleichheit zu kollabieren (vgl. Ince / Schlenker, 2026).

Ablauf und Regeln eines klassischen Scriptural Reasoning

Ein typisches klassisches Scriptural Reasoning dauert eineinhalb bis zwei Stunden in einer kleinen, religiös gemischten Gruppe (sechs bis acht Personen). Ein Vorbereitungsteam wählt Texte aus jeder Tradition zu einem Thema (z.B. „Gerechtigkeit“). Nacheinander werden die Texte vorgelesen, kurz eingeführt (Kontext, Bedeutung in der Tradition) und dann in einer offenen Runde moderiert besprochen – jede:r teilt Gedanken, Fragen oder Assoziationen zum jeweiligen Text, der gerade besprochen wird. Am Ende werden die Gesprächsstränge über die verschiedenen Texte zusammengeführt. Wichtige Regeln: Bleib beim Text (keine Generaldebatten), höre aufmerksam und empathisch zu, sei ehrlich (kein Expertenwissen nötig), nutze Kenntnisse der Originalsprachen der Heiligen Schriften (Hebräisch, Griechisch, Arabisch), wenn vorhanden, zur Bereicherung (nicht zur Übertrumpfung anderer), respektiere Andersdenkende, sei voll präsent. Diese Grundsätze schaffen einen vertrauensvollen Gesprächsrahmen und ermöglichen eine vertiefte gemeinsame Textreflexion.

Offenbarung und Schrift in den abrahamitischen Religionen

Die drei abrahamitischen Religionen verstehen ihre Schriften als von Gott kommend, doch unterscheiden sich die Modalitäten erheblich (▸ Gottes Wort in der Geschichte: Bibel und Koran). Im Judentum steht die Tora-Offenbarung am Sinai im Zentrum, wobei die Tradition eine bemerkenswerte Offenheit für multiple Interpretationen zeigt. Im Christentum ist Offenbarung primär die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus; die Schrift bezeugt dies in abgeleiteter Weise (Gotteswort in Menschenwort). Im Islam geht das koranische Offenbarungsverständnis über die Idee eines Buches hinaus, da Gott sich durch eine Vielfalt von Zeichen in Natur, Geschichte und Schrift offenbart, die als Quellen der Rechtleitung fungieren (vgl. Dakake / Greggs / Kepnes, 2026, 78–95).

Scriptural Reasoning als Vertiefung religiöser Identität

Scriptural Reasoning bietet allen Teilnehmenden die Möglichkeit, hermeneutische Zugänge zu den eigenen Schriften zu schärfen. Die Erfahrungen am Scriptural Reasoning-Hub Tübingen seit 2015 zeigen, dass die Begegnung mit Deutungen anderer Traditionen neue Fragen an den eigenen Text eröffnet (vgl. Ince / Schlenker, 2026). Scriptural Reasoning ermöglicht eine interreligiös erweiterte Form der Schriftlektüre, die die religiöse Identität der Teilnehmenden vertieft, statt sie zu verwässern (vgl. Ince, 2024, 8–20; Dakake / Greggs / Kepnes, 2026, 155). Die Praxis wird, wie Ford betont, um Gottes willen praktiziert und dient dem Gemeinwohl durch die Kultivierung einer Begegnungsform, die ihre eigene Integrität besitzt (vgl. Ford, 2011).

Koranische Grundlagen des interreligiösen Schriftdialogs

Diese Praxis des gemeinsamen Lesens findet aus islamischer Sicht über die bloße Akzeptanz hinaus eine genuine theologische Verankerung. Der Koran bietet hierzu den maßgeblichen Horizont, in dem der Dialog mit Juden und Christen als Ausdruck des eigenen Glaubensvollzugs verstanden wird.

Der Koran bietet explizite Grundlagen für den interreligiösen Schriftdialog. Sure 3,64 lädt zu einem gemeinsamen Wort ein. Sure 29,46 fordert, den Schriftbesitzern auf die beste Art (bi-llatī hiya aḥsan) zu begegnen (vgl. Dakake / Greggs / Kepnes, 2026, 174–175; Demiri, 2011). Besonders bedeutsam ist die koranische Anerkennung von Tora und Evangelium als Rechtleitung und Licht (Sure 5,43–48; vgl. Ince, 2024, 15; Dakake / Greggs / Kepnes, 2026, 176–177). Zugleich kritisiert der Koran religiösen Exklusivismus, ohne ihn durch einen islamischen zu ersetzen (Sure 2,111–113) (vgl. Dakake / Greggs / Kepnes, 2026, 175). Aus islamischer Perspektive besteht eine grundlegende Offenheit für interreligiösen Dialog und dialogisches Lernen, sodass die Methode des Scriptural Reasoning aus theologischer Sicht als anschlussfähig und integrierbar gilt, wie der folgende Abschnitt zeigt.

Koranische Schlüsselbegriffe im intertheologischen Kontext

Das koranische Konzept des tadabbur, die tiefe Reflexion über Textbedeutungen (Sure 38,29), erhält im Scriptural Reasoning eine intertheologische Dimension (vgl. Ince / Schlenker, 2026). Der Begriff āya umfasst neben den Koranversen auch Zeichen in Schöpfung und Geschichte (Sure 41,53), was verschiedene Formen göttlicher Selbstmitteilung als verbunden erscheinen lässt. Der Koran versteht sich zudem als Bestätigung (taṣdīq) der vorangegangenen Schriften (Sure 3,3–4), wodurch die gemeinsame Lektüre einer Bewegung innerhalb eines Offenbarungskontinuums entspricht. Der Koran wendet sich in vielen Passagen ausdrücklich an Juden und Christen und betrachtet seine Botschaft als universal, nicht als etwas, das nur von Gläubigen in proprietärer Weise gelesen werden sollte (vgl. Dakake / Greggs / Kepnes, 2026, 95–96, 178).

Christliche Perspektive

Die Bibel bietet ebenfalls zentrale Grundlagen für den interreligiösen Schriftdialog. Im Zweiten Testament wird zur dialogischen Offenheit gegenüber religiös Anderen ermutigt, etwa in 1 Petr 3,15, wo Gläubige aufgefordert werden, über ihre Hoffnung Rechenschaft zu geben „mit Sanftmut und Ehrfurcht“. Besonders prägnant ist auch Apg 17,22–34, wo Paulus im Gespräch mit nichtjüdischen Philosophen an deren religiöse Vorstellungen anknüpft und so ein Modell kontextsensiblen und dialogischen Austauschs bietet (vgl. Kepnes, 2006). Auch das Doppelgebot der Liebe (Mk 12,29–31) eröffnet eine ethische Grundlage für respektvolle Begegnung über religiöse Grenzen hinweg. Insgesamt lässt sich aus biblischer Perspektive eine theologische Offenheit für dialogische Lernprozesse rekonstruieren, die zentrale Anliegen des Scriptural Reasoning – insbesondere das gemeinsame Lesen, das Aushalten von Differenz und die relationale Wahrheitssuche – unterstützt und legitimiert.

Glaube ohne Vorherrschaft

Aus christlicher Sicht erschließt Scriptural Reasoning die Bibel als Zeugnis der Selbstoffenbarung Gottes in Christus im Gespräch mit anderen Schrifttraditionen (vgl. Dakake / Greggs / Kepnes, 2026, 88). Es verlangt nicht die Aufgabe christlicher Glaubensbindung oder der normativen Bedeutung der Bibel, wohl aber die Absage an hegemoniale, exklusivistische und supersessionistische Deutungsmuster, welche jüdische und muslimische Traditionen als bloße Vorstufen oder überholte Größen behandeln. Diese Absage ist nicht erst eine Forderung von Scriptural Reasoning, sondern gehört zu den theologischen Voraussetzungen, die Scriptural Reasoning ermöglichen.

Christliche Ressourcen dafür finden sich in der Rede von Gottes Selbstmitteilung in Schöpfung und Geschichte (Ps 19,2; Röm 1,20) sowie in der neueren Theologie der Religionen. Nostra Aetate 2 anerkennt, „was in diesen Religionen wahr und heilig ist“, und fordert dazu auf, ihre geistlichen, sittlichen und kulturellen Güter anzuerkennen, zu bewahren und zu fördern (Zweites Vatikanisches Konzil, Nostra Aetate. Nr. 2). Daran anknüpfend versteht Scriptural Reasoning andere Religionen nicht nur als Objekte christlicher Anerkennung, sondern als eigenständige Gesprächspartnerinnen in einer gemeinsamen, unabgeschlossenen Wahrheitssuche (Schmidt-Leukel, 2019). Ihre Auslegungen können die eigene Tradition erhellen, korrigieren und vertiefen, ohne dass Christ:innen ihre Perspektive zur Norm für die Deutung anderer machen (vgl. Ford, 2006).

Von Scriptural Reasoning zum Dialogimpuls: Ein nächster reflexiver Schritt

Scriptural Reasoning lebt von seiner praktischen Umsetzung – „Scriptural Reasoning mit Dialogimpuls“ ist eine Entwicklung daraus, die auf dem klassischen Format aufbaut und reflexive Schritte hinzufügt. Diese stärken Beziehungen und schaffen etwas Bleibendes.

Die Texte werden hier nicht nacheinander bearbeitet, sondern zusammen. So werden wesentlich kürzere Texte (300-350 Zeichen mit Leerzeichen) aus allen beteiligten Traditionen (auch über das abrahamitische und religiöse Spektrum hinaus) eingeführt und diskutiert. Es findet eine Schwerpunktverschiebung statt. Nicht der Wortlaut steht hier im Vordergrund, sondern die Leser:innen und deren Interpretation. „Was gehen mich diese Texte an und was haben sie mit meinem Leben zu tun?“ ist der eigentliche Kern der Verhandlungsbasis.

An das erste Gruppengespräch schließt sich eine Phase der Selbstreflexion an. Hier haben die Teilnehmer:innen Zeit, das Gesagte und Gehörte zu überdenken und sich Notizen dazu zu machen, wo noch Lücken sind und was noch vertieft werden könnte. Dann folgt eine zweite Gruppengesprächsphase und schließlich die Formulierung eines gemeinsamen Textes: des Dialogimpulses. Dieser bündelt zentrale Gedanken, Fragen, Spannungen und Verbindungen des Prozesses. Er ist kein Ergebnis im Sinn eines endgültigen Konsenses, sondern eine verdichtete Erinnerung daran, was die Gruppe im Austausch bewegt hat. Bei religionsverbindenden Feiern kann der Dialogimpuls anschließend vorgetragen werden.

Vorteile der mehrstufigen Form

Das Besondere an Scriptural Reasoning mit Dialogimpuls ist seine mehrstufige Struktur. Während klassisches Scriptural Reasoning vor allem den konzentrierten Auslegungsraum betont, erweitert diese Variante den Prozess um zusätzliche Reflexionsschritte. Dadurch wird nicht nur das Textverständnis vertieft, sondern auch die Beziehungsebene gestärkt. Die Teilnehmenden haben Zeit, offen gebliebene Fragen, Irritationen oder neue Einsichten nachklingen zu lassen, bevor sie diese in der Gruppe erneut aufnehmen. So entsteht ein Gespräch, das nicht nur spontan, sondern auch bewusst weitergeführt wird.

Kurze versus lange Form

Je nach Ziel und Zeitrahmen kann Scriptural Reasoning mit Dialogimpuls unterschiedlich aufgebaut sein. Die kurze Form dauert ca. drei Stunden, da es sich gegenüber dem klassischen Scriptural Reasoning ein um Reflexionsphasen erweitertes Format handelt: das Organisationsteam bereitet Thema/Texte vor, es gibt eine kurze Einführung in Methode und Gesprächsregeln, darauf folgt das Scriptural Reasoning-Gespräch, dann eine Phase der Selbstreflexion, die zweite Gruppenrunde, mit anschließender Verschriftlichung des Dialogimpulses. Diese Version ist ideal für Einsteiger. Bei der langen Form, die aus mehreren Treffen besteht, werden Thema und Texte beim ersten Kennenlerntreffen gemeinsam erarbeitet. Beim zweiten Treffen kommt das gemeinsame Scriptural Reasoning. Auf die individuelle Selbstreflexion folgen dann beim dritten Treffen die gemeinsame Gruppenreflexion und die Erarbeitung des Dialogimpulses – optional kann eine religionsverbindende Feier geplant werden (Treffen vier: Planung, Treffen fünf: Umsetzung). Diese lange Version ist perfekt für tiefe Einbindung und Weitergabe der Methode.

Rolle der Moderation

Besonders hervorzuheben ist die Rolle der Moderation. Sie ist nicht nur organisatorisch, sondern entscheidend für die Qualität des Gesprächs. Gute Moderation sorgt dafür, dass niemand dominiert, dass unterschiedliche Beiträge Raum bekommen und dass das Gespräch auf Augenhöhe bleibt. Sie hilft, Spannungen auszuhalten, Missverständnisse zu klären und den Prozess in eine offene, respektvolle Richtung zu geleiten, ohne zu lenken. Gerade in Scriptural Reasoning mit Dialogimpuls ist das zentral, weil hier nicht nur gelesen und gesprochen, sondern auch gemeinsam verdichtet, sortiert und formuliert wird. Die Moderation kann dabei auch auf mehrere Personen verteilt werden, sodass Teilnehmende selbst lernen, Verantwortung für Gespräch, Struktur und Atmosphäre zu übernehmen.

Öffnung über Abrahamitisches hinaus

Eine wichtige Weiterentwicklung ist die Öffnung für Menschen außerhalb des rein abrahamitischen Rahmens. Scriptural Reasoning mit Dialogimpuls spricht bewusst religiöse, spirituelle oder weltanschauliche Individuen an. Damit wird niemand auf die Rolle einer gesamten Religion festgelegt. Wer spricht, spricht aus der eigenen Verortung heraus, nicht im Namen aller Christ:innen, Muslim:innen, Jüd:innen oder anderer Traditionen. Das entlastet und präzisiert zugleich: Persönliche Glaubenshaltung, Textverständnis und Beziehungserfahrung können auf diese Weise miteinander ins Gespräch kommen. Gerade für den Dialogimpuls ist das wichtig, weil aus vielen einzelnen Stimmen eine gemeinsame Form entsteht, ohne Unterschiede einebnen zu müssen.

Klassisches Scriptural Reasoning und Dialogimpuls im Vergleich

Scriptural Reasoning mit Dialogimpuls lebt davon, dass Menschen sich aufeinander einlassen, ohne sich angleichen zu müssen. Klassisches Scriptural Reasoning und diese weiterführende Form sind deshalb keine Gegensätze, sondern unterschiedliche Möglichkeiten derselben Grundidee. Klassisches Scriptural Reasoning eignet sich besonders dann, wenn das konzentrierte Lesen und gemeinsame Auslegen der Texte im Vordergrund stehen sollen. Scriptural Reasoning mit Dialogimpuls ist dann besonders passend, wenn aus dem Gespräch heraus etwas Gemeinsames entstehen darf, das auch nach außen wirken kann. Beide Formen haben ihre Berechtigung – und gerade darin liegt ihre Stärke: Sie können je nach Gruppe, Zeit und Ziel unterschiedliche Resonanz entfalten.

Zitierte Literatur

Dakake, Maria / Greggs, Tom / Kepnes, Steven, Scriptural Reasoning. Abrahamic Inter-faith Practice, Hoboken, NJ 2026

Demiri, Lejla, A Common Word. Text and Reflections. A Resource for Parishes and Mosques, Cambridge 2011

Ford, David F., An Interfaith Wisdom: Scriptural Reasoning between Jews, Christians and Muslims, in: Ford, David F. / Pecknold, C.C. (Hg.), The Promise of Scriptural Reasoning, Blackwell 2006, 345–366

Ford, David F., Jews, Christians and Muslims Meet around Their Scriptures: An Inter-Faith Practice for the 21st Century [Fourth Pope John Paul II Annual Lecture on Interreligious Understanding], Pontifical University of St Thomas Aquinas „Angelicum“, Rom, 5. April 2011, online unter: https://www.interfaith.cam.ac.uk/david-ford-rome-2011

Ince, Serkan, Scriptural Reasoning. Die Schrift im Mittelpunkt intertheologischer Praxis, in: Zeitschrift für islamisches Denken (ZeFiD) 2 (2024) 8–20

Ince, Serkan / Schlenker, Lea, Scriptural Reasoning as Textual Proximity and Hermeneutics of Encounter, in: Russell West-Pavlov (Hg.), Proximate Humanities, London 2026

Kepnes, Steven, A Handbook for Scriptural Reasoning, in: Modern Theology 22/3 (2006), 367–383

Schmidt-Leukel, Perry, Wahrheit in Vielfalt: Vom religiösen Pluralismus zur interreligiösen Theologie, Gütersloh 2019. Zweites Vatikanisches Konzil, Nostra Aetate. Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen, 28.10.1965, online unter: https://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decl_19651028_nostra-aetate_ge.html

Zum Weiterlesen

Adams, Nicholas, Das Zurückstellen von Fachwissen beim Scriptural Reasoning, in: Sinn, Simone / El Omari, Dina / Hege Grung, Anne (Hg.), Heilige Schriften heute verstehen. Christen und Muslime im Dialog, LWB-Dokumentation 62, Leipzig 2019, 61–65

Çaviş, Fatima / Neulinger-Quast, Michaela, Theologische Erkenntnis im performativen Dialog. Chancen, Grenzen und Perspektiven von Scriptural Reasoning, in: Koçyiğit, Ibrahim / Yagdı, Şenol (Hg.), Interreligiöse Hermeneutik in pluralen Gesellschaften. Begründungen, Herausforderungen, Chancen und Grenzen, Wien 2024, 67–80

Ford, David F., An Interfaith Wisdom: Scriptural Reasoning between Jews, Christians and Muslims, in: Ford, David F. / Pecknold, C.C. (Hg.), The Promise of Scriptural Reasoning, Blackwell 2006

Morath, Alexandra, Scriptural Reasoning im deutschsprachigen Raum: Entwicklung, Praxis, Perspektiven. 89. Ergänzungslieferung, September 2026. In: Klöcker, Michael/Tworuschka, Udo/Rötting, Martin (Hg.): Handbuch der Religionen. Kirchen und andere Glaubensgemeinschaften in Deutschland und im deutschsprachigen Raum, Hohenwarsleben 2026.

Dakake, Maria / Greggs, Tom / Kepnes, Steven, Scriptural Reasoning. Abrahamic Inter-faith Practice, Hoboken, NJ 2026

Ochs, Peter, Philosophic Warrants for Scriptural Reasoning, in: Modern Theology 22/3 (2006), 465–482, online unter: https://philarchive.org/archive/OCHPWF

Authors

  • Dr., Tübingen, geb. 1983, muslimisch; Postdoktoraler wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Islamische Theologie (ZITh), Universität Tübingen

    Alle Beiträge ansehen Serkan Ince
  • Mag.a theol, Salzburg, geb. 1989, christlich-pluralistisch; Doktorandin in religious studies an der Paris Lodron Universität, Salzburg

    Alle Beiträge ansehen Alexandra Morath

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